Jubiläumsveranstaltung des ITA
Am 11. Juni 2026 feierte das Institut sein 30-jähriges Bestehen. Ministerpräsident Gordon Schnieder übernahm die Schirmherrschaft über das Jubiläum und besuchte das ITA zu diesem Anlass.
Das ITA wird 30!
Seit über 30 Jahren beschäftigt sich das Institut für Technologie und Arbeit (ITA) mit der Frage, wie Arbeit gestaltet werden kann – im Spannungsfeld von technologischem Wandel, gesellschaftlichen Entwicklungen und praktischen Anforderungen. Die Geschichte des ITA ist geprägt von kontinuierlicher Weiterentwicklung, neuen Themenfeldern und der engen Verbindung von Forschung und Praxis. Auf unserer Webseite 30jahre.ita-kl.de, die unser Jubiläumsjahr inhaltlich begleitet, fassen wir die wichtigsten Informationen zur Geschichte, zu den Themenfeldern und zum Fachkongress 2026 zusammen.
Psychisch erkrankte und neurodivergente Fachkräfte – verlorene Talente?
Psychische Gesundheit und Neurodiversität sind längst keine Randthemen mehr, sondern zentrale Zukunftsfragen der Arbeitswelt. Sie betreffen nicht nur einzelne Beschäftigte, sondern die gesamte Organisation – von Führung und Kultur bis hin zu Arbeitsstrukturen, Prävention und Wiedereingliederung. Die neue Ausgabe der ZEHN.MINUTEN bündelt zentrale Erkenntnisse und praxisnahe Impulse – und zeigt, warum unterstützende Strukturen, individuelle Lösungen und ein offener Umgang mit psychischer Gesundheit entscheidend für eine zukunftsfähige Fachkräftestrategie sind.
Wissenschaftliche Auszeichnung erhalten!
Das Projekt BETA-MeH „Zurück an den Arbeitsplatz: Bedarfsfokussierte Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen“ wurde im Rahmen des 72. Frühjahrskongresses der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) von den Session Chairs als einer der herausragenden Beiträge des Kongresses (Best in Session) ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung werden Beiträge gewürdigt, die sich durch besondere wissenschaftliche Qualität und Relevanz für die Arbeitswissenschaft hervorgetan haben.
Der Readi Resilienz-Checker ist online
Im Forschungsprojekt READI (Gestärkte Resilienz in produzierenden KMU durch agile, menschenzentrierte digitale Systeme und Systemgestaltung) wurde in den vergangenen drei Jahren ein praxisnahes Wandlungsmodell zusammen mit einem Maßnahmenbaukasten entwickelt, um die Wandlungsfähigkeit und Resilienz produzierender mittelständischer Unternehmen gezielt zu stärken.
REALe Lösungen für die Industrie 5.0‑Transformation von produzierenden KMU in der Maas-Rhein-Region (REAL)
KMU im produzierenden Sektor („manufacturing Small and Mid-size Enterprises“, mSMEs) stehen an einem Wendepunkt. Während viele mSMEs noch mit Industrie 4.0 kämpfen, die auf Automatisierung und datengetriebene Technologien fokussiert ist, zeichnet sich Industrie 5.0 bereits ab. Dieses neue Paradigma integriert Industrie 4.0, Menschzentrierung, Nachhaltigkeit und Resilienz. Für KMU ist dieser Übergang besonders herausfordernd: Begrenzte Ressourcen und fehlende Expertise erschweren die Integration fortgeschrittener Datenlösungen und von Nachhaltigkeitsaspekten. Der menschorientierte Ansatz von Industrie 5.0 eröffnet für KMU jedoch Chancen für eine bessere Anpassung. Das übergeordnete Ziel von REAL ist es, gemeinsam mit mSMEs in der Maas-Rhein (MR)-Region den ersten Schritt in Richtung Industrie 5.0 zu gehen.





