Digitalisierung2019-06-27T14:52:49+02:00

Kurzbeschreibung des Kompetenzfeldes

Digitalisierung ist ein zentraler Megatrend, der sowohl die Gesellschaft als auch Unternehmen betrifft. In Unternehmen ergeben sich viele neue Potenziale durch Digitalisierung, von der Produktion über die Mitarbeiter, bis hin zur Wertschöpfungskette.

Industrie 4.0 bezeichnet nach Mechanisierung, Elektrifizierung und Informatisierung der Industrie eine vierte industrielle Revolution, die durch die fortschreitende Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) ausgelöst wird. In diesem Zusammenhang spielen die Vernetzung der intelligenten Produktionssysteme und neue Möglichkeiten und Formen der Interaktion der Menschen innerhalb von Unternehmen und zwischen Unternehmen eine bedeutende Rolle. Diesen Potenzialen stehen Herausforderungen nicht nur hinsichtlich der technischen Umsetzung gegenüber, sondern ebenso in Bezug auf die Arbeitsgestaltung und -organisation in der Produktion und in produktionsnahen Bereichen.

Im Kompetenzfeld „Digitalisierung“ des ITA werden im Rahmen von Forschungs- und Anwendungsprojekten Themen bearbeitet die bspw. die Gestaltung des digitalen Transformationsprozesses  in Unternehmen, Vorgehensweisen bei der Technologieauswahl und -implementierung unter Einbeziehung der Mitarbeiter betreffen. Aber auch die Erfassung von Mitarbeiteranforderungen im digitalen Transformationsprozess  sowie Themen aus dem Bereich Führung in digitalen Arbeitswelten, agile Organisationsgestaltung, Digitales Lernen, digitale Geschäftsmodelle und Datenschutz spielen im Kompetenzfeld eine Rolle.

Alle Aktivitäten werden durch die Idee geleitet, die Potenziale der Digitalisierung für die Gestaltung humaner Arbeit zu nutzen und hierbei die Interessen aller Stakeholder zu integrieren.

Über die Aktivitäten im Kompetenzfeld „Digitalisierung“ verfolgt das ITA das Ziel, sich als Kompetenzträger für die humane Gestaltung digitaler Transformation in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus zu platzieren. Dazu agiert das ITA in einem breiten Netzwerk aus Partnern in Forschung und Umsetzung.

Es wird bei der Gestaltung des digitalen Wandels und der Konkretisierung von Industrie 4.0 und Arbeit 4.0 u.a. darauf ankommen:

  • den Mensch als Mitarbeiter in diese intelligenten Systeme zu integrieren,
  • zunehmend kollaborative Arbeitsformen zu etablieren,
  • eine partizipative Entwicklung und integrierte Einführung von CPS in Organisationen zu betreiben,
  • Transformationsprozesse, die den Wandel von Industrie 3.0 zu 4.0 begleiten, zu gestalten,
  • Produktion bzw. Produkte und Dienstleistungen im Rahmen von Industrie 4.0 miteinander zu verzahnen.

Aktuelles aus dem Kompetenzfeld Digitalisierung

1703, 2021

17. März, 2021|

Die aktuelle Ausgabe der WISO direkt geht auf die Spezifika der Sozialwirtschaft gegenüber anderen Wirtschaftsbereichen ein, die entsprechend eine andere Form der digitalen Transformation erfordern, und zeigt Chancen wie auch Risiken der Digitalisierung auf. Neben erforderlichen Investitionen in die technische Infrastruktur erfordert eine digitale Transformation allerdings auch geeignete Innovationsstrukturen und -kulturen.

1811, 2020

18. November, 2020|

Erfolgreicher Abschluss des Projektes EICON, in dem das ITA zusammen mit europäischen Partnern Ansätze zur Verbesserung der Inklusionskapazität beruflicher Bildungs- und Trainingseinrichtungen unter Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) erarbeitete. Die Ergebnisse liegen nun zur freien Verwendung für berufliche Bildungs- und Trainingseinrichtungen vor.

511, 2020

5. November, 2020|

Die Erfahrungen des Projekts „PFL-EX“, das im November 2020 zu Ende geht, wurden in einem 40minütigen Film zusammengefasst. Darin kommen Pflegekräfte und die Leitungen der Pilot-Einrichtungen zu Wort, und es werden einige der erprobten Technologien vorgestellt.

Projekte im Kompetenzfeld Digitalisierung

2021-03-12T17:20:41+01:00

Erasmus+ BELVEDERE

BELVEDERE bietet eine Plattform, um gute Beispiele für die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen beim Übergang von der schulischen Bildung oder von der Berufsausbildung in Beschäftigung unter Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu identifizieren, weiter zu entwickeln und zu teilen.

Ansprechpartnerin

Dr. Regina Osranek
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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