Aktuelles

Berufung von Prof. Klaus J. Zink in die IEA-Task Force „Future of Work“

Prof. Dr. Klaus J. Zink, wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Technologie und Arbeit e.V. an der TU Kaiserslautern, wurde in die Task Force „Future of Work“ der International Ergonomics Association (IEA) berufen. Die Task...[mehr]

Erneut hohe Auszeichnung für Prof. Klaus J. Zink

Auf dem 64. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) in Dresden wurde Prof. Dr. Klaus J. Zink, Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Technologie und Arbeit an der TU Kaiserslautern und...[mehr]

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Gestaltung menschengerechter Arbeit in einer digitalisierten Arbeitswelt

ITA im Kontext des Wissenschaftsjahres 2018 „Arbeitswelten der Zukunft“

Das Wissenschaftsjahr 2018 – eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) – geht unter dem Titel „Arbeitswelten der Zukunft“ der Frage nach: „Was halten die Arbeitswelten der Zukunft für uns bereit?“ Auch wir, das Institut für Technologie und Arbeit (ITA), beschäftigen uns als arbeitswissenschaftliches Institut seit jeher mit der Zukunft bzw. der Gestaltung von Arbeit und beteiligen uns entsprechend am Wissenschaftsjahr 2018. Wir erforschen Arbeit praxisorientiert in Projekten, die u.a. auch durch das BMBF gefördert werden. Die so gewonnenen Erkenntnisse fließen ein in die Begleitung und Unterstützung bspw. von Netzwerken, Kommunen, Organisationen, Führungskräften oder Teams. Im Jahr 2018 beschäftigen wir uns zum Beispiel mit folgenden Fragen:

  • Wie kann Digitalisierung in der Pflege dazu beitragen, die Arbeitsbelastung für die Pflegenden zu reduzieren und die Attraktivität des Berufs insgesamt zu steigern?
  • Welche Chancen und konkreten Ansätze der Digitalisierung können kleine und mittelständische Unternehmen nutzen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern?
  • Wie verändert sich Arbeit im Kontext der Plattformökonomie, und welche Herausforderungen ergeben sich dadurch für die Arbeitsinhalte?
  • Wie können Führungskräfte den digitalen Transformationsprozess unterstützen?
  • Welche Qualifizierungsbedarfe ergeben sich im Zuge der Digitalisierung?
  • Wie können entsprechende Qualifizierungsmodule gestaltet sein?
  • Wie können auch benachteiligte Personengruppen von Digitalisierung profitieren, zum Beispiel Menschen mit Behinderung?

Projekte, in denen wir diese und weitere Fragestellungen bearbeiten, sind: 

  • Opens external link in new windowReduzierung nachteiliger Bedingungen von Schichtarbeit in der Pflege durch kollaborative Dienstplanprozesse (GamOR)
  • Opens external link in new windowErarbeitung eines partizipativen und modularen Transformationskonzepts für KMU (InAsPro)
  • Opens external link in new windowDigitale Pioniere in ländlichen Regionen – Arbeitswissenschaftliche Begleitung Verteilter Teams (DigiPillR)
  • Durchsetzung eines rechtskonformen und technologiegestützten Beschäftigtendatenschutzes (TrUSD) (Start September 2018)
    Die wachsende Digitalisierung in der Arbeitswelt eröffnet Unternehmen die Möglichkeit, umfangreiche Daten zu verschiedenen Arbeitsprozessen zu erheben und auszuwerten. Diese Entwicklung bildet einerseits die Grundlage für Prozessoptimierungen, andererseits stellt sie Unternehmen vor neue Herausforderungen im Hinblick auf Datensicherheit und Beschäftigtendatenschutz. Im TrUSD-Projekt wird ein praxistauglicher, rechtskonformer und technologiegestützter Beschäftigtendatenschutz in Form von Privacy Dashboards und Datenschutztechnologien realisiert und evaluiert. Durch Privacy Dashboards schaffen Unternehmen für ihre Arbeitnehmer sowohl Transparenz über betriebliche Datenverarbeitungsvorgänge als auch Selbstbestimmungsmöglichkeiten hinsichtlich der Datenverarbeitung.
  • Arbeiten 4.0 – Lern- und Experimentierräume der Digitalisierung in Pflegeberufen (PFL-EX) (Start ca. November 2018)
    Mit dem Vorhaben sollen Beschäftigte in Pflegeberufen über die Potentiale und Rahmenbedingungen der Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung und in der stationären und ambulanten Pflege informiert werden („Lernräume“). Darüber hinaus sollen die Pflegenden in praktischen Anwendungsszenarien Technologien, die sie selbst für besonders relevant halten, zunächst in simulierten Arbeitssettings testen und dann in konkreten, selbst ausgewählten Situationen des eigenen Arbeitsalltags unter kontrollierten Bedingungen einsetzen (innerbetriebliche „Experimentierräume“).
  • Opens external link in new windowMittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern

Einen Gesamtüberblick über alle ITA-Projekte finden Sie hier: Opens internal link in current windowITA-Projekte


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Im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2018 geben Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft Antworten zu den Fragen rund um das Thema „Arbeitswelten der Zukunft“, bspw. auf der Homepage Opens external link in new windowwww.wissenschaftsjahr.de, im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen, in Podcasts und vielen anderen Formaten.