Nutzen
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Welchen Nutzen bringt das WfbM-Benchmarking der Teilhabe am Arbeitsleben?

Vorrangiges Ziel des WfbM-Benchmarkings ist die Unterstützung von Werkstätten, ihren Beitrag zur Förderung der Teilhabe beeinträchtigter Menschen am Arbeitsleben kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Das WfbM-Benchmarking bietet dabei verschiedene Ansätze zur Bewertung und Steuerung der Qualität.

  1. Standortbestimmung: Worin liegen die Stärken und Verbesserungspotenziale in der eigenen Leistungserbringung? Stimmen die Ergebnisse mit den strategischen Zielen der Werkstatt überein?
  2. Bewertungshilfe: Der Vergleich mit anderen Werkstätten ermöglicht eine Bewertung und Einordnung der eigenen Auswertungsergebnisse. Dies ist gerade dann eine wichtige Orientierung, wenn Qualitätsstandards oder - Vorgaben fehlen. 
  3. Monitoring: Das Beobachten von Veränderungen durch den Vergleich zu Vorjahresergebnissen unterstützt zum einen das Vorgehen in Verbesserungsprozessen zur Bewertung des Fortschritts. Zum anderen ermöglicht der Vergleich mit Vorjahresergebnissen aber auch den Nachweis von Erfolgen gegenüber Kostenträgern und Gesellschaft, unter Umständen bildet er aber auch die Auswirkungen sozialpolitischer oder anderer Einflüsse ab.
  4. Austausch: Der strukturierte, fachliche Austausch mit Werkstätten, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen oder diese bereits erfolgreich annehmen konnten, wird von den Teilnehmern als der wertvollste Nutzen bezeichnet. Das „Lernen von den Besten“ in einer offenen, kooperativen Atmosphäre bietet engagierten Werkstätten einen wertvollen Fundus erprobter Lösungsansätze.
  5. Steuerung: Werkstattleistung mit Hilfe wissenschaftlich entwickelter und praxistauglicher Qualitätsmessungen zu überprüfen, Verbesserungsbereiche datenbasiert zu priorisieren und so auch kommunizieren zu können: dies erspart teure Umwege und ermöglicht einen ressourcenbewussten Umgang mit knappen finanziellen Mitteln und ausgelastetem Fachpersonal!