Indikatoren
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Welche konkreten objektiven Indikatoren werden verwendet?

Die aktuelle Qualitätsmessung der Teilhabe am Arbeitsleben basiert auf zwei Vorprojekten: einem 3-jährigen Entwicklungsprojekt, das unter wissenschaftlicher Leitung des ITA gemeinsam mit sieben Werkstätten aus Nordrhein-Westfalen umgesetzt wurde sowie dem „Reha-Benchmarking-Projekt“, in dem die Qualitätsmessung zwischen 2006 und 2014 durch Evaluation und punktuelle Neu- und Weiterentwicklung einzelner Kennzahlen und Befragungen aktualisiert wurde.

Seit 2015 liegt nun eine grundlegend überarbeitete Version des WfbM-Benchmarkings vor. Gesellschaftliche Entwicklungen, der viel beschriebene Paradigmenwechsel in der Eingliederungshilfe, allen voran aber der Anstoß durch die Ratifizierung der UN-Konvention haben eine Neuausrichtung des Benchmarkings notwendig gemacht. 

Ausgangspunkt ist dabei die Qualitätsdefinition, die von teilnehmenden Werkstätten erarbeitet und dann operationalisiert wurde.

Die Qualitätsbewertung ruht auf zwei empirischen Säulen, nämlich einem Set von (zähl- und messbaren) Kennzahlen und einer Befragungen der Mitarbeiter mit Behinderungen der WfbM, die als subjektive Bewertung die Kennzahlenergebnisse ergänzen und überprüfen.

Gemessen werden beispielsweise:

 

  • Fähigkeitsentwicklungen bei Mitarbeitern zu verschiedenen Messzeitpunkten
  • Breite des Angebots beruflicher Bildung
  • Größe des Angebots arbeitsbegleitender Maßnahmen
  • Praktika und übergangsfördernder Maßnahmen
  • Betriebsintegrierter und inklusionsfördernde Arbeitsplätze
  • Strukturen und Verfahren der Werkstatt zur Förderung der Inklusion
  • Fachkompetenz und Fortbildungsaktivitäten des Fachpersonals

 

Bei Interesse lassen wir Ihnen gerne weitere Informationen zukommen. Kontaktieren Sie uns einfach!