Befragung
Sie sind hier: Umsetzung / WfbM-Benchmarking der Teilhabe am Arbeitsleben
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Wie werden die Meinungen und Bewertungen der Menschen mit Behinderung erfasst?

Was wird gemessen?

Gemessen wird das Erleben der Mitarbeiter von zentralen Aspekten der Teilhabe am Arbeitsleben sowohl bei werkstattintern beschäftigten Mitarbeitern als auch bei Mitarbeitern mit betriebsintegrierten Arbeitsplätzen. Bewusst wird hier nicht nach der Zufriedenheit mit einem bestimmten Leistungsange­bot gefragt, sondern nach dem Erleben von relevanten Sachverhalten im Alltag der Werkstatt bzw. am Arbeitsplatz. Zentrale Inhalte der Befragung sind die in der Qualitätsdefinition benannten Ziele Teilhabe am Arbeitsleben wie z. B. Mitbestimmung, Ermöglichung lebenslangen Lernens, Unterstützung unabhängiger Lebensführung, Inklusion und Lebensqualität. Nach einem von allen Werkstätten zu messenden Hauptteil kann die Befragung bei Bedarf durch Zusatzmodule oder eigene Fragen ergänzt werden.

 

Wie und wie oft wird das Erleben von Leistungsqualität erfasst?

Die Befragung erfolgt als strukturiertes Interview durch speziell geschultes Fachpersonal der Werkstätten. Hierzu kann der Fragebogen als Interviewleitfaden in der Papierversion genutzt werden oder auf die Möglichkeit der elektronischen Erhebung zurückgegriffen werden. Bei Mitarbeitern mit entsprechenden Fähigkeiten kann die Befragung auch schriftlich erfolgen. Es werden vorwiegend geschlossene, einfach formulierte Fragen gestellt, die durch offene Fragen zu den einzelnen Dimensionen ergänzt werden. Um vergleichbare Ergebnisse sicherzustellen, legt eine verbindliche Richtlinie das Vorgehen bei der Mitarbeiterbefragung fest. Diese ist ebenfalls auf den folgenden Seiten aufgeführt. Die Befragung wird in der Regel alle drei Jahre durchgeführt.

 

Welche Fragen enthält der Fragebogen?

Erfragt wird das u.a. das Erleben von Mitbestimmungsmöglichkeiten bei der Wahl des Arbeitsplatzes und bei Lernzielen, die Bewertung der Arbeitsangebote und der Bedingungen am Arbeitsplatz, die Bewertung der ABM-Angebote und der Unterstützung durch Gruppenleitung und Sozialem Dienst sowie die der persönliche Entwicklung. 

Der Fragebogen umfasst etwa 30 Fragen, diese können durch Zusatzmodule oder werkstatteigene Fragen ergänzt werden. Bei Interesse senden wir Ihnen gerne eine Übersicht der Fragen zu.