Auswertung
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Wie werden die Daten ausgewertet und präsentiert?

Muster der Auswertung einer Kennzahl: Vergleich von WfbM und Benchmarking-Pool

Auswertung der Daten

Die Daten eines Messjahres werden immer zum Ende des Jahres zusammengeführt und an uns geliefert. Die Daten werden geprüft und ggfs. Korrekturen erbeten, bevor die werkstattvergleichenden Auswertungen erstellt werden. Die Auswertungsberichte liegen dann jeweils im März (WfbM-Benchmarking Niedersachsen) bzw. im April (WfbM-Benchmarking aller Bundesländer) vor.

 

Der Auswertungsbericht

Jede Werkstatt erhält die Auswertung der eigenen Ergebnisse im Vergleich mit dem Benchmarking-Pool aller teilnehmenden Werkstätten. Die anderen Werkstätten sind dabei jedoch anonymisiert. In der Bestenliste werden bis zu fünf der besten Werkstätten jeder Kennzahl und jeden Aspekts der Befragung offen gelegt, um das Lernen von den Besten zu ermöglichen.

Der Auswertungsbericht enthält folgende wesentlichen Kapitel:

  • Ergebnisse der Kennzahlen im Vergleich der eigenen WfbM mit dem Benchmarking-Pool und mit Vorjahresergebnissen
  • Ergebnisse der Kennzahlen im Vergleich von Standorten, Betriebsstätten oder Abteilungen innerhalb der eigenen Einrichtung (Optional)
  • Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung im Vergleich der eigenen WfbM mit dem Benchmarking-Pool und mit Vorjahresergebnissen
  • Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung im Vergleich von Standorten, Betriebsstätten oder Abteilungen innerhalb der eigenen Einrichtung (Optional)
  • Bestenliste der 3 bis 5 führenden Werkstätten für jedes Qualitätsteilziel, zusätzlich nur für Werkstätten mit überwiegend psychisch behinderten Menschen
  • Angaben zur Struktur der Werkstätten zur Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Vergleichs- und Lernpartnern

Die Form der grafischen Darstellung zeigt die Musterabbildung oben. Zusätzlich zur grafischen Ergebnisdarstellung enthält der Bericht umfangreiche Ergebnistabellen mit Teilergebnissen verschiedener Subgruppen, etwa Männer/Frauen, Altersklassen, Behinderungsarten, Werkstattbereiche. Die Tabellen ermöglichen eine wesentlich tiefere und differenziertere Analyse der Ergebnisse, insb. in den identifizierten Schwerpunktfeldern einer Werkstatt.

Die Ergebnispräsentation in leichter Sprache wurde speziell zur Information der Mitarbeiter mit Behinderung angepasst

Ergebnispräsentation in der Werkstatt

Die Ergebnisse des WfbM-Benchmarkings sollten in geeigneter Form allen Beteiligten vorgestellt werden. Das ist wichtig, um alle für Verbesserungsansätze zu motivieren und die Bereitschaft für Veränderungen zu schaffen. Manchmal ist es nützlich, wenn die Ergebnisse der Benchmarking-Messung von uns als Externen vorgestellt werden. Dafür  bieten wir zwei speziell ausgearbeitete Formen an:

  • Eine Präsentation für das Fachpersonal in schwerer Sprache liefert umfassende Informationen zu den Benchmarking-Ergebnissen und den wesentlichen identifizierten Stärken und Verbesserungsbereichen. Die Analyse der Entwicklung über mehrere Jahre beleuchtet darüber hinaus den Erfolg von durchgeführten Veränderungen.
  • Die Mitarbeiter mit Behinderung, in der Regel durch den Werkstattrat oder Gruppensprecher vertreten, können durch eine Präsentation in leichter Sprache über die wichtigsten Ergebnissen informiert werden. Die Diskussion dabei ist fast immer sehr lebhaft und liefert häufig wertvolle erste Hinweise, wie Verbesserungen aus Sicht der Mitarbeiter umgesetzt werden sollten.