Gesundheitsförderung, Teilhabe und Arbeit im SGB II
Nach neuesten Ergebnissen des IAB benötigen mehr als 80% aller Leistungsbeziehenden im SGB II Unterstützung aufgrund ihrer komplexen Bedarfslagen. Unter diesen haben gesundheitliche Beeinträchtigungen körperliche rund psychischer Art ein herausgehobenes Gewicht.
Anfang August 2025 hat der Forschungsverbund rehapro einen Politik- und Praxisleitfaden für Jobcenter, Kommunen, Gesundheitswirtschaft und Arbeitsmarktpolitik veröffentlicht zum Thema: Gesundheitsförderung, Teilhabe und Arbeit im SGB II. Die darin verarbeiteten Erkenntnisse stammen aus der wissenschaftlichen Begleitung von Modellvorhaben des Bundesprogramms rehapro in den vergangenen Jahren. Er fasst die wirksamen Arbeitsansätze, Bestandteile und Herangehensweisen zusammen und liefert praktisch bewährte Gestaltungsbeispiele für Jobcenter sowie zu beteiligende Kommunen und Gesundheitsdienstleister.
Neben den praktischen Umsetzungshinweisen werden auch Änderungsbedarfe formuliert, mit denen der Gesetzgeber im Bund sowie die Bundesländer tatsächlich befördern könnten, dass Jobcenter dieser Mehrheit der Leistungsbeziehenden ein adäquates Unterstützungsangebot organisieren können.
Der Forschungsverbund rehapro besteht aus fünf wissenschaftlichen Instituten*, die insgesamt 19 Modellvorhaben aus dem Bundesprogramm rehapro begleitet haben und noch begleiten.
Der 10-seitige Politik- und Praxisleitfaden kann hier heruntergeladen werden.
Der Forschungsverbund rehapro setzt sich aus den folgenden Partnern zusammen:
- Lawaetz-Stiftung Hamburg
- Institut für sozialpädagogische Forschung – ism – Mainz
- Institut für Technologie und Arbeit – ITA – Kaiserslautern
- Institut für Sozialökonomische Strukturanalysen – SÖSTRA – Berlin
- Forschungsinstitut Zoom – Sozialforschung und Beratung GmbH – Göttingen