Er­folg­reich im Wan­del – Un­ter­stüt­zung für West­pfäl­zer Un­ter­neh­men bei der Be­wäl­ti­gung der di­gi­ta­len Trans­for­ma­ti­on der Ar­beits­welt

Wor­um geht es?

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung (BMBF) för­dert Netz­wer­ke in sog. struk­tur­schwa­chen Re­gio­nen, um die Ge­stal­tung von Ar­beits­wel­ten der Zu­kunft zu un­ter­stüt­zen. Das Netz­werk »Zu­kunfts­Re­gi­on West­pfalz« (ZRW) möch­te ge­mein­sam mit dem In­sti­tut für Tech­no­lo­gie und Ar­beit e.V. Kai­sers­lau­tern (ITA) eine För­de­rung im Rah­men die­ser Aus­schrei­bung be­an­tra­gen. Mit die­sen Mit­teln sol­len West­pfäl­zer Un­ter­neh­men dar­in un­ter­stützt wer­den, sich für eine er­folg­rei­che Zu­kunft rich­tig auf­zu­stel­len. Ne­ben der kos­ten­lo­sen fach­li­chen Be­glei­tung wür­den teil­neh­men­de Un­ter­neh­men ins­be­son­de­re von ei­ner Teil­fi­nan­zie­rung der ent­ste­hen­den Per­so­nal­kos­ten für be­triebs­in­ter­ne Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se pro­fi­tie­ren. In­ter­es­sier­te Un­ter­neh­men kön­nen sich bis zum 26. April 2020 form­los um eine Teil­nah­me be­wer­ben.

Was ist ge­plant?

Die Un­ter­neh­men in der West­pfalz sind auf dem Weg der di­gi­ta­len Trans­for­ma­ti­on hin zu neu­en Tech­no­lo­gien, Ar­beits­for­men und Ge­schäfts­mo­del­len un­ter­schied­lich weit. Die hohe Aus­las­tung durch das lau­fen­de Ge­schäft er­schwert die Aus­ein­an­der­set­zung mit den lang­fris­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen der Di­gi­ta­li­sie­rung. Das ge­plan­te Pro­jekt soll den be­tei­lig­ten Un­ter­neh­men den be­nö­tig­ten per­so­nel­len Frei­raum hier­für ver­schaf­fen und gleich­zei­tig die Er­fah­run­gen von Vor­rei­tern aus Wis­sen­schaft und Wirt­schaft nutz­bar ma­chen. Im Ver­lauf des Pro­jek­tes sol­len er­folg­rei­che Lö­sun­gen ent­wi­ckelt und im Netz­werk ver­brei­tet wer­den. Hier­durch wird ein Ge­winn für je­des ein­zel­ne Un­ter­neh­men und die Re­gi­on als Gan­zes an­ge­strebt!

Die ge­plan­ten Ak­ti­vi­tä­ten im Ein­zel­nen:

  • Zu­kunfts-Check: Über ein um­fas­sen­des, aber gleich­zei­tig pra­xis­taug­lich schlan­kes und ein­fach ein­zu­set­zen­des Ana­ly­se­instru­ment wird für je­des Un­ter­neh­men er­mit­telt, wo Stär­ken und Ent­wick­lungs­po­ten­zi­al bzgl. ver­schie­de­ner Fel­der di­gi­ta­ler Trans­for­ma­ti­on be­stehen (z.B. di­gi­ta­le Tech­no­lo­gien, di­gi­ta­le Pro­zes­se, Ar­beit 4.0, di­gi­ta­le Ge­schäfts­mo­del­le)
  • Durch­füh­rung von Trans­for­ma­ti­ons­pro­jek­ten: Auf Ba­sis der Ana­ly­se wird in je­dem Un­ter­neh­men ein Kon­zept zur Um­set­zung von Trans­for­ma­ti­ons­pro­jek­ten ent­wi­ckelt. Die in­ner­be­trieb­li­che Um­set­zung wird fach­lich be­glei­tet und un­ter­stützt. Be­tei­lig­te Mit­ar­bei­ten­de kön­nen kos­ten­los an Schu­lun­gen teil­neh­men (z.B. zu Stra­te­gie­ent­wick­lung, Ziel­de­fi­ni­ti­on, Me­tho­den, Kom­mu­ni­ka­ti­on u.a.). Der Er­folg um­ge­setz­ter Maß­nah­men wird in ei­nem Re­view er­mit­telt.
  • Ver­net­zung: Im Netz­werk wer­den Ver­an­stal­tun­gen or­ga­ni­siert, die den am Zu­kunfts-Check be­tei­lig­ten Un­ter­neh­men ei­nen ge­ziel­ten Aus­tausch er­mög­li­chen, was im je­wei­li­gen Un­ter­neh­men gut funk­tio­niert hat und viel­leicht als Best Prac­ti­ce über­trag­bar ist. In wei­te­ren Ver­an­stal­tungs­for­ma­ten wer­den auch die Kom­pe­ten­zen aus dem For­schungs­be­reich ein­ge­bracht.
  • Öf­fent­lich­keits­ar­beit: Die Er­folgs­re­zep­te im Be­reich di­gi­ta­ler Trans­for­ma­ti­on der Un­ter­neh­men wer­den im Netz­werk prä­sen­tiert. Un­ter­neh­men, Netz­werk und die Re­gi­on als Gan­zes sol­len in der Öf­fent­lich­keit als mo­dern, in­no­va­tiv und als er­folg­rei­che Vor­rei­ter im Be­reich der di­gi­ta­len Trans­for­ma­ti­on wahr­ge­nom­men wer­den. Hier­durch soll nicht zu­letzt auch die At­trak­ti­vi­tät für Fach­kräf­te spür­bar ge­stei­gert wer­den.

Wie kön­nen Un­ter­neh­men teil­neh­men?

Bis zu 7 Un­ter­neh­men mit max. 1.000 Be­schäf­tig­ten und ei­nem Jah­res­um­satz von max. 100 Mil­lio­nen Euro kön­nen mit ei­ner För­de­rung teil­neh­men. Die För­de­rung um­fasst bis zu ei­ner vol­len Stel­le für drei Jah­re bei ei­ner För­der­quo­te von 50%. Grö­ße­re Un­ter­neh­men oder Be­trie­be, die Teil grö­ße­rer Kon­zern­struk­tu­ren sind, kön­nen eben­falls teil­neh­men, er­hal­ten je­doch kei­ne fi­nan­zi­el­le För­de­rung. Vor­aus­set­zun­gen zur Teil­nah­me:

  • Mo­ti­va­ti­on zur Um­set­zung von Ak­ti­vi­tä­ten der di­gi­ta­len Trans­for­ma­ti­on
  • Benennung/Freistellung einer/s Pro­jekt­be­auf­trag­ten (Stun­den­nach­weis er­for­der­lich)
  • Ver­bind­li­che Teil­nah­me an den Pro­jekt­ak­ti­vi­tä­ten (s.o.)
  • Of­fen­heit zum Aus­tausch mit an­de­ren Un­ter­neh­men

Bei In­ter­es­se mel­den Sie sich bit­te bis zum 26. April 2020 bei den un­ten an­ge­ge­be­nen An­sprech­part­nern. Der För­der­an­trag für das Vor­ha­ben wird zum 30. April 2020 ein­ge­reicht. Mit ei­nem Be­ginn des Vor­ha­bens bei er­folg­rei­cher Be­gut­ach­tung ist etwa zu An­fang 2021 zu rech­nen.

An­sprech­part­ner

Zu­kunfts­Re­gi­on West­pfalz e.V.

Arne Schwö­bel

0631 205601–12

a.​schwoebel@​zukunftsregion-​westpfalz.​de

In­sti­tut für Tech­no­lo­gie und Ar­beit e.V.

Dr. Frank Ei­er­danz

0631 20583–30

frank.​eierdanz@​ita-​kl.​de