Digi­ta­le Tech­no­lo­gien und der Ein­satz von Künst­li­cher Intel­li­genz (KI) ver­än­dern in erheb­li­cher Wei­se die Art des Wirt­schaf­tens und Arbei­tens. Umbrü­che in der Arbeits­welt machen Gestal­tungs­an­sät­ze in Betrie­ben not­wen­dig, die die Per­spek­ti­ve ver­schie­de­ner Stake­hol­der ein­be­zie­hen und sich an dem Leit­bild eines mensch­zen­trier­ten Tech­no­lo­gie­ein­sat­zes ori­en­tie­ren. Vor die­sem Hin­ter­grund för­dert das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les (BMAS) im Rah­men des ESF Plus-Pro­gramms „Zukunfts­zen­tren“ bun­des­weit Regio­na­le Zukunfts­zen­tren, um vor allem an klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men (KMU) bei der Trans­for­ma­ti­on der Arbeits­welt zu beglei­ten.

Das Zukunfts­zen­trum RZz­KI wur­de in der vor­an­ge­hen­den För­der­pe­ri­ode im Rah­men des Bun­des­pro­gramms „Zukunfts­zen­tren KI“ in 2021 gegrün­det und beglei­tet seit­dem Unter­neh­men und ihre Beschäf­tig­ten in der Regi­on Rhein­land-Pfalz und Saar­land bei der der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on und der Ein­füh­rung und Erpro­bung mensch­zen­trier­ter KI-Sys­te­me. Im Rah­men des ESF Plus-Pro­gramms „Zukunfts­zen­tren“ wird das Zukunfts­zen­trum RZz­KI bis Ende 2026 geför­dert. Ange­bo­ten wer­den Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen, indi­vi­du­el­le Bera­tung und Qua­li­fi­zie­rung. Die Ange­bo­te sind sowohl für Unter­neh­men geeig­net, die am Anfang ihres Digi­ta­li­sie­rungs­wegs ste­hen, als auch für „Fort­ge­schrit­te­ne“, die nach einer ganz kon­kre­ten Lösung suchen.

Über die Bewer­tung des Rei­fe­grads oder dem Erkun­den von Digi­ta­li­sie­rungs­po­ten­zia­len fin­den Unter­neh­men mit Hil­fe des RZz­KI den ers­ten Zugang zum The­ma. Dar­auf auf­bau­end gibt es inno­va­ti­ve Qua­li­fi­zie­rungs­mo­du­le zu viel­fäl­ti­gen Aspek­ten der Digi­ta­li­sie­rung für unter­schied­li­che Ziel­grup­pen wie Manage­ment, Fach­kräf­te, Arbeit­neh­mer­ver­tre­tun­gen. Die­se för­dern Selbst­lern- und Gestal­tungs­kom­pe­ten­zen und machen die Betrie­be und ihre Beschäf­tig­ten fit für den Wan­del. Außer­dem ste­hen den Unter­neh­men wei­ter­füh­ren­de und ver­tie­fen­de Bera­tungs­mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung.

Das ITA über­nimmt im Regio­na­len Zukunfts­zen­trum die Auf­ga­be der arbeits­wis­sen­schaft­li­chen Beglei­tung. Sowohl bei der Ent­wick­lung von KI- oder Digi­tal­lö­sun­gen als auch im Ein­füh­rungs­pro­zess stellt das ITA-Team die Bedürf­nis­se der Anwender*innen in den Mit­tel­punkt. KMU wer­den bera­ten, wie digi­ta­le Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se par­ti­zi­pa­tiv und damit akzep­tanz­stei­gernd orga­ni­siert wer­den kön­nen. Dar­über hin­aus baut das ITA auf sei­ne Exper­ti­se zu neu­en Arbeits­for­men und dem Ein­satz digi­ta­ler Tech­no­lo­gien auf und bie­tet Unter­stüt­zung bei der Arbeits- und Orga­ni­sa­ti­ons­ge­stal­tung, im Bereich des digi­ta­len Ler­nens sowie bei der Ent­wick­lung pass­ge­nau­er Ent­schei­dungs­mo­del­le.

Pro­jekt­web­sei­te: www​.rzz​ki​.de

Pro­jekt­ti­tel

Regio­na­les Zukunfts­zen­trum für KI und digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on Saar­land und Rhein­land-Pfalz

Lauf­zeit: Janu­ar 2023 — Dezem­ber 2026

Pro­jekt­part­ner

  • Deut­sches For­schungs­zen­trum für Künst­li­che Intel­li­genz (DFKI)
  • Bera­tungs­stel­le für sozi­al­ver­träg­li­che Tech­no­lo­gie­ge­stal­tung der Arbeits­kam­mer des Saar­lan­des (AK/BEST)
  • TBS gGmbH Rhein­land-Pfalz
  • Festo Lern­zen­trum Saar (FLZ)
  • Zen­trum für Mecha­tro­nik und Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik (ZeMA)

För­de­rung

Das Pro­jekt Regio­na­les Zukunfts­zen­trum für KI und Digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on in Saar­land und Rhein­land-Pfalz wird im Rah­men des Pro­gramms „Zukunfts­zen­tren“ durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les und die Euro­päi­sche Uni­on über den Euro­päi­schen Sozi­al­fonds Plus (ESF Plus) geför­dert.

Pro­jekt­team