Seelisch gesund und zufrieden mit den Herausforderungen des Lebens umgehen. Das ist das Ziel der Resilienz-Initiative „Die Pfalz macht sich/dich stark“. Resilienz bedeutet, (eigene) Ressourcen zu aktivieren und einen guten Umgang mit Problemen, Stress und Krisen zu pflegen und sich weiter zu entwickeln. Die gute Nachricht: Resilienz ist eine Art innere Lebenskraft und kann trainiert werden. Im Rahmen der Resilienzinitiative werden zahlreiche regionale Akteure verbunden und vielfältige Angebote zusammengetragen, die dabei helfen, die persönliche Resilienz zu stärken, aber auch Angebote zur Stärkung von Resilienz in der Kommune, in der Arbeitswelt oder in der Schule.

Im Bereich der seelischen Gesundheit wird die Notwendigkeit des Wandels hin zu mehr Prävention besonders deutlich. Der Blick auf die aktuellen Diskussionen zu (seelischen) Belastungen am Arbeitsplatz und deren Folgen zeigt, dass die Lösung der zutage tretenden gesellschaftlichen Probleme nur unter Berücksichtigung aller relevanten Gruppen und Teilsysteme gelingen kann. Ein rein auf „Reparatur“ ausgerichtetes Gesundheitssystem ist hiermit überfordert.

Auf Basis dieser Erkenntnisse gründete sich in der Pfalz die Initiative „Die Pfalz macht sich/dich stark – Wege zur Resilienz“. Um die seelische Gesundheitsversorgung nachhaltig zu verbessern, sind mehr Ressourcen für Prävention und eine bessere Koordination aller relevanten Akteure vonnöten. Im Rahmen dieser interdisziplinären Initiative, die sich entsprechend auf die Fahnen geschrieben hat, die Themen Resilienz bzw. seelische Gesundheit in der Region vorwärts zu bringen und auch die öffentliche Meinung zu diesem Thema zu verändern, hat das ITA in 2024 die Koordination der seit 2014 bestehenden Kooperation übernommen und die Entwicklung einer neuen Online-Plattform für die Initiative begonnen.

Neben der Kooperation der Initiative beschäftigt sich das ITA inhaltlich auch damit, wie seelische Gesundheit und insb. das Konzept der individuellen Resilienz von Beschäftigten auf Organisationen übertragen werden kann. Denn gelänge diese Übertragung, also kann auch organisationale Resilienz aufgebaut werden, dann ließen sich Krisen oder Zeiten hohen Veränderungsdrucks nicht nur überleben, sondern auch zur Weiterentwicklung einer Organisation in Richtung einer verbesserten Zukunftsfähigkeit im Sinne von Wachstum/Stärkung nutzen. Weitere Informationen dazu siehe Projekt „Organisationale Resilienz“.

Zur Webseite der Initiative: www.resilienz-pfalz.de

Projekttitel

Resilienzinitiative der Pfalz

Laufzeit: ab 01.04.2024

Projektpartner

  • Institut für Technologie und Arbeit (ITA) [Koordination]
  • Pfalzklinikum (Klingenmünster)
  • Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover / Hanover Center for Health Communication
  • Klinik Hohe Mark (Oberursel)
  • Landesnetzwerk Selbsthilfe seelische Gesundheit Rheinland-Pfalz
  • Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern – Landau

Ansprechpartner

Dr. Harald Weber