Im Rah­men des Pro­jekts „CoP-KI“ wird eine cross­re­gio­na­le Com­mu­ni­ty of Prac­ti­ce (CoP-AI ge­nannt) auf­ge­baut, die den Aus­tausch und die Ent­wick­lung in­no­va­ti­ver Lern­for­ma­te im ur­ba­nen wie auch im rura­len Raum för­dern soll. Ziel ist es, eine le­ben­di­ge Ge­mein­schaft zu schaf­fen, die sich dem The­ma der be­ruf­li­chen An­wen­dung von Künst­li­cher In­tel­li­genz (KI) wid­met. Durch die ge­ziel­te Ver­net­zung von Per­so­nen aus un­ter­schied­li­chen Bran­chen, Er­fah­rungs­le­vels und Re­gio­nen Ös­ter­reichs und Deutsch­lands wer­den in­for­mel­le, par­ti­zi­pa­ti­ve Lern­erfah­run­gen er­mög­licht und der in­ter­dis­zi­pli­nä­re so­wie über­re­gio­na­le Wis­sens­aus­tausch nach­hal­tig ge­stärkt.

Ein zen­tra­les Ele­ment des Pro­jekts ist die Ent­wick­lung und Be­reit­stel­lung ei­ner di­gi­ta­len Platt­form, die als In­fra­struk­tur für das Pro­jekt­vor­ha­ben dient. Die­se Platt­form un­ter­stützt die Com­mu­ni­ty da­bei, re­le­van­te In­hal­te, Lern­ma­te­ria­li­en so­wie ak­tu­el­le In­for­ma­tio­nen be­reit­zu­stel­len. Der zwei­te Eck­pfei­ler des Pro­jekts sind die re­gel­mä­ßi­gen per­sön­li­chen, di­gi­ta­len Meet­ups der Com­mu­ni­ty-Mit­glie­der. Dar­in wer­den je­weils The­men­schwer­punk­te durch frei­wil­li­ge Im­puls­ge­ben­de vor­ge­stellt und an­schlie­ßend in der Grup­pe in­ter­ak­tiv wei­ter­be­ar­bei­tet. Die of­fe­nen Com­mu­ni­ty-Meet­ups sind als Experimentier‑, Fragen‑, Er­fah­rungs- und Aus­tausch­raum kon­zi­piert, um von- und mit­ein­an­der ler­nen zu kön­nen – egal, ob No­vi­zIn oder Ex­per­tIn im Be­reich rund um KI-An­wen­dung im Ar­beits­all­tag. Da­bei wird ver­sucht, die An­ge­bo­te kon­ti­nu­ier­lich an die Be­dürf­nis­se der Teil­neh­men­den an­zu­pas­sen und die­se ak­tiv in die Ge­stal­tung der Com­mu­ni­ty zu in­te­grie­ren, so­dass auch nach Be­en­di­gung der Pro­jekt­lauf­zeit eine Fort­füh­rung des For­mats mög­lich wird.

Die Ziel­grup­pe des Pro­jekts ist be­wusst breit ge­fasst und spie­gelt die Viel­falt der In­ter­es­sen und An­for­de­run­gen im Kon­text der be­ruf­li­chen Nut­zung von Künst­li­cher In­tel­li­genz wi­der. Eine wei­te­re Fo­kus­sie­rung auf spe­zi­fi­sche Bran­chen oder An­wen­dungs­fel­der er­folgt auf Ba­sis ei­ner in­itia­len Be­darfs­er­he­bung so­wie durch die Ei­gen­dy­na­mik in­ner­halb der Com­mu­ni­ty.

ITA ist fe­der­füh­rend bei der Kon­zep­ti­on und Aus­wer­tung die­ser Be­darfs­er­he­bung so­wie ei­ner Kur­zeva­lua­ti­on (Ak­ti­vi­täts­be­fra­gung) ge­gen Ende der Pro­jekt­lauf­zeit. Des Wei­te­ren un­ter­stützt ITA bei der Er­stel­lung von Lern­ma­te­ria­li­en, bei­spiels­wei­se in Form von Im­puls­vi­de­os, so­wie bei der Mo­de­ra­ti­on und Ge­stal­tung von Com­mu­ni­ty-Meet­ups.

Das Pro­jekt trägt so­mit dazu bei,

  • un­ter­schied­li­che Men­schen zu­sam­men­zu­brin­gen
  • den kri­ti­schen Dis­kurs und die ethi­sche Re­fle­xi­on im Um­gang mit KI zu för­dern
  • die Po­ten­zia­le von Künst­li­cher In­tel­li­genz für den be­ruf­li­chen All­tag ver­ant­wor­tungs­voll zu er­schlie­ßen und die prak­ti­sche An­wen­dung zu un­ter­stüt­zen
  • den kon­ti­nu­ier­li­chen Wis­sens­aus­tausch so­wie in­for­mel­le Lern­räu­me über lo­ka­le und fach­ge­biets­spe­zi­fi­sche Gren­zen hin­weg zu er­mög­li­chen
  • und ins­ge­samt eine nach­hal­ti­ge In­no­va­ti­ons­kul­tur in un­ter­schied­li­chen be­ruf­li­chen Kon­tex­ten zu eta­blie­ren.

Pro­jekt­ti­tel

Com­mu­ni­ty of Prac­ti­ce AI (CoP-KI)

Lauf­zeit: 01.04.2024 – 31.03.2026

Pro­jekt-/Ver­bund­part­ner

  • mur­bit Ap­pe­rei aus Graz, Ös­ter­reich, die über um­fas­sen­de Ex­per­ti­se in Or­ga­ni­sa­ti­ons- und Soft­ware­ent­wick­lung ver­fü­gen,
  • Room466, die For­schungs- und Ent­wick­lungs­ab­tei­lung im Bil­dungs­be­reich der Wirt­schafts­kam­mer Stei­er­mark, die ihr Know-how in den Be­rei­chen des di­gi­ta­len Ler­nens, der Ent­wick­lung von in­no­va­ti­ven Bil­dungs­an­ge­bo­ten und der Ab­wick­lung von Pro­jek­ten bei­steu­ert.

Pro­jekt­lo­go

För­de­rer bzw. Auf­trag­ge­ber

Eras­mus+ ; Na­tio­nal­agen­tur = OeAD (Ös­ter­rei­chi­sche Austauschdienst)-GmbH

Von der Eu­ro­päi­schen Uni­on fi­nan­ziert. Die ge­äu­ßer­ten An­sich­ten und Mei­nun­gen ent­spre­chen je­doch aus­schließ­lich de­nen des Au­tors bzw. der Au­toren und spie­geln nicht zwin­gend die der Eu­ro­päi­schen Uni­on oder der OeAD-GmbH wi­der. We­der die Eu­ro­päi­sche Uni­on noch die OeAD-GmbH kön­nen da­für ver­ant­wort­lich ge­macht wer­den.

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