Projekt Beschreibung

Problemstellung und Projektziele

Die freie Wahl der Wohnform sowie die Ermöglichung selbstbestimmter Lebensführung ist ein wesentliches Anliegen der UN BRK. Anbieter von gemeinschaftlichen und ambulanten Wohnformen benötigen häufig noch umfassendere Informationen dazu, ob die bisher zur Verfügung stehenden Angebote dem Bedarf der Nutzer entsprechen, wie zufrieden Menschen mit Behinderung mit ihrer jeweiligen Wohnform sind und wie deren Qualität objektiv bewertet werden kann. Mit dem „Benchmarking Nutzerorientierter Wohnangebote“ soll ein Managementinstrument entwickelt werden, das das nutzerorientierte Angebot und die Qualität der Leistungserbringung wirkungsorientiert abbilden und deren zukunftsgerichtete Weiterentwicklung fokussieren kann.

Lösungsansatz / Methodisches Vorgehen

Der Entwicklungszeitrum für das Benchmarking-Instrument beträgt 2 Jahre. Für eine nutzerorientierte und alltagstaugliche Entwicklung soll die Expertise engagierter Wohnanbieter unter Beteiligung von Bewohnern bzw. deren gewählten Vertretungen in die Neuentwicklung einfließen. Über den Benchmarking-Ansatz auf der Basis einheitlicher Qualitätsmessungen und Erhebungen zu Zufriedenheit und Lebensqualität soll für Menschen mit Behinderungen die gesellschaftliche Teilhabe weiter gefestigt und ausgebaut werden. Das „Benchmarking Nutzerorientierter Wohnangebote“ orientiert sich am Konzept der Lebensqualität nach R. Schalock und richtet sich an den Zielen der UN-Behindertenrechtskonvention sowie den Anforderungen des BTHG in Bezug auf Wirkungsorientierung aus.

Projekttitel

Benchmarking Nutzerorientierter Wohnangebote

Laufzeit: 01.07.2018 – 30.06.2020

Projektpartner

  • Institut für Technologie und Arbeit
  • Diakonisches Werk Rosenheim e.V.
  • DRK Sozialwerk Bernkastel-Wittlich
  • LAFIM Dienste für Menschen gAG – Fliedners
  • Lebenshilfe Service Bergische Land GmbH
  • Stiftung Scheuern

Ansprechpartner

Dr. Harald Weber

Dr. Harald Weber

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