Siche­rung guter wis­sen­schaft­li­cher Pra­xis

Das Insti­tut für Tech­no­lo­gie und Arbeit (ITA) e.V. ist ein For­schungs­in­sti­tut, des­sen Arbeits­schwer­punk­te im Bereich der Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten und der Arbeits­wis­sen­schaft lie­gen. Die sowohl grund­la­gen- als auch anwen­dungs­ori­en­tier­ten For­schungs­er­geb­nis­se sind an unter­schied­li­che Anspruchs­grup­pen adres­siert. Die Arbeits­wei­se des Insti­tuts ist prin­zi­pi­ell inter­dis­zi­pli­när aus­ge­rich­tet und wird durch Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter unter­schied­li­cher Fach­dis­zi­pli­nen aus den Berei­chen der Wirtschafts‑, Sozi­al- und Inge­nieurs­wis­sen­schaf­ten rea­li­siert.

Als wis­sen­schaft­li­che Ein­rich­tung trägt das ITA Ver­ant­wor­tung für die Umset­zung der For­schungs­ar­bei­ten in der eige­nen Orga­ni­sa­ti­on und für die Schaf­fung der not­we­ni­gen Rah­men­be­din­gun­gen zur Siche­rung einer exzel­len­ten For­schungs­qua­li­tät. Dazu zählt auch, dass es ein Arbeits­kli­ma gibt und erhal­ten bleibt, wel­ches durch Offen­heit, Krea­ti­vi­tät, Kri­tik­fä­hig­keit und Leis­tungs­be­reit­schaft sowie durch die Bereit­schaft für die Über­nah­me von Ver­ant­wor­tung geprägt ist. Gleich­zei­tig sind Struk­tu­ren vor­han­den und kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, durch die wis­sen­schaft­li­ches Fehl­ver­hal­ten ver­mie­den oder des­sen Ent­ste­hung erkenn­bar wird.

Für die­sen Zweck hat das ITA als An-Insti­tut der Rhein­land-Pfäl­zi­schen Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Kai­sers­lau­tern-Land­au (RPTU) eine Ver­ein­ba­rung über die Zusam­men­ar­beit bei Ver­dachts­fäl­len wis­sen­schaft­li­chen Fehl­ver­hal­tens mit der TU Kai­sers­lau­tern geschlos­sen. Damit erklärt das Insti­tut ver­bind­lich, die Ver­fah­rens­ord­nung der RPTU zur Siche­rung guter wis­sen­schaft­li­cher Pra­xis anzu­wen­den sowie sei­ne Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter auf die Ein­hal­tung die­ser Regeln zu ver­pflich­ten.

Die­se Ver­fah­rens­ord­nung umfasst:

  1. die Erläu­te­rung der nor­ma­ti­ven Grund­la­gen zur Siche­rung guter wis­sen­schaft­li­cher Pra­xis,
  2. die Defi­ni­ti­on wis­sen­schaft­li­chen Fehl­ver­hal­tens,
  3. die Zustän­dig­keit sowie
  4. den Ver­fah­rens­ab­lauf bei kon­kre­ten Ver­dachts­mo­men­ten.
DFK Kodex Deckblatt

Ver­fah­rens­ord­nung der RPTU zur Siche­rung guter wis­sen­schaft­li­cher Pra­xis:

https://rptu.de/fileadmin/ha‑1/Ombudsgremium/Verfahrensordnung.pdf

Die Anwen­dung die­ser Ver­fah­rens­ord­nung schließt die Ver­pflich­tung des Insti­tuts auf die Emp­feh­lun­gen DFG-Kom­mis­si­on „Selbst­kon­trol­le in der Wis­sen­schaft“ ein. In die­sem Kon­text trägt die wis­sen­schaft­li­che Lei­tung des Insti­tuts dafür Sor­ge, dass die­se Emp­feh­lun­gen inte­gra­ler Bestand­teil der Ent­wick­lung von wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sind und die Basis für deren wis­sen­schaft­li­che Tätig­keit bil­den.

Der Kodex „Leit­li­ni­en zur Siche­rung guter wis­sen­schaft­li­cher Pra­xis“ der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft (DFG) vom 3. Juli 2019:

https://​www​.dfg​.de/​d​o​w​n​l​o​a​d​/​p​d​f​/​f​o​e​r​d​e​r​u​n​g​/​r​e​c​h​t​l​i​c​h​e​_​r​a​h​m​e​n​b​e​d​i​n​g​u​n​g​e​n​/​g​u​t​e​_​w​i​s​s​e​n​s​c​h​a​f​t​l​i​c​h​e​_​p​r​a​x​i​s​/​k​o​d​e​x​_​g​w​p​.​pdf

Wei­ter­füh­ren­de Fra­gen zur ope­ra­ti­ven Umset­zung die­ser Emp­feh­lun­gen kön­nen direkt an die Insti­tuts­lei­tung gerich­tet wer­den.