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Zukunftsfähige Arbeit durch kommunale Zukunftsfähigkeit

Laufzeit:

01.01.2015 - 31.12.2015

Ansprechpartner:
Weitere an dem Projekt beteiligte Mitarbeiter:
Kurzbeschreibung des Projektes:

In Weiterentwicklung der Projekte Bewertung zukunftsfähiger Arbeit I und II legt dieses Projekt den Schwerpunkt auf die Stärkung der Zukunftsfähigkeit an der Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kommunen. Mit dem Ziel, die Zukunftsfähigkeit auf diesen Ebenen durch ein abgestimmtes, strategisches Vorgehen zu stärken, wird der Blick somit gleichermaßen auf die betriebliche und die überbetriebliche kommunale bzw. räumliche Ebene gerichtet. Unter Zukunftsfähigkeit werden dabei neben der betrieblichen Zukunftsfähigkeit (z.B. „Wettbewerbsfähigkeit“) insbesondere der dauerhafte Erhalt der Mitarbeiter, sowie die Förderung ihrer Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit verstanden.

Die wechselseitige Abhängigkeit zwischen Unternehmen und Kommunen im Kontext des demografischen Wandels und der Zukunftsfähigkeit ist dabei Ausgangspunkt der Projektaktivitäten: Während einerseits betriebliche Kernfragen das räumliche Umfeld betreffen (Mitarbeitergewinnung, Fachkräftesicherung, Mitarbeiterbindung, Attraktivität des Wohnumfeldes, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Attraktivität der sozialen Infrastruktur etc.), wird umgekehrt die kommunale Haushaltslage maßgeblich durch Steuereinnahmen bestimmt, d.h. Fragen der Unternehmensansiedlung, Verhinderung der Abwanderung von Unternehmen und Beschäftigten / Unternehmensbindung etc. sind von hoher Bedeutung. Im Projekt werden die jeweils spezifischen Herausforderungen von Unternehmen und Kommunen im Kontext der Zukunftsfähigkeit beleuchtet, um darauf aufbauend einen strategischen Dialog zu initiieren, der den so genannten „strategic overlap“ identifiziert und darauf aufbauend abgestimmte Kooperationsstrategien erarbeitet.

Am Projekt sind die WFK Wirtschaftsförderung Kaiserslautern sowie die Unternehmen Ellenberger GmbH & Co. KG, Human Solutions GmbH und PAW Protestantische Altenhilfe Westpfalz beteiligt. Die Vorgehensweise und Erkenntnisse des Projekts sollen im Rahmen entsprechender Präsentationen durch das ITA auch auf andere Kommunen übertragen werden.

Initiates file downloadBroschüre „Rat und Tat für Unternehmen in Kaiserslautern“

 

Das Projekt wird durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz gefördert.

RPL-Sozial-Ministerium