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Benchmarking der Demografiefestigkeit in Unternehmen der Gesundheitswirtschaft II

Laufzeit:

01.07.2014 - 31.12.2014

Ansprechpartner:
Weitere an dem Projekt beteiligte Mitarbeiter:
Kurzbeschreibung des Projektes:

Unternehmen verschiedener Zweige der Pflege- und Gesundheitswirtschaft gehören in vielen Städten und Regionen in Rheinland-Pfalz zu den wichtigsten Arbeitgebern. Die Auswirkungen des demografischen Wandels zeigen sich in dieser Branche schon heute verstärkt, etwa in der Schwierigkeit, Fachkräfte zu rekrutieren. Die Beschäftigungsfähigkeit älterer Mitarbeiter zu erhalten und als Arbeitgeber attraktiv zu sein, ist bereits heute zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen entscheidend.

Projektidee

Mit Hilfe eines Benchmarking-Ansatzes sollen Unternehmen der Gesundheitswirtschaft in die Lage versetzt werden, einzuschätzen, wie gut sie im Hinblick auf die Herausforderungen des demografischen Wandels aufgestellt sind. Dazu wird gemeinsam mit den Unternehmen ein möglichst aussagekräftiger und gleichzeitig schlanker Indikatorensatz entwickelt und getestet. Die Auswertung ermöglicht eine Standortbestimmung der eigenen Aktivitäten und bildet den Ausgangspunkt für eine datenbasierte Strategieentwicklung. Über einen moderierten Austausch können die Unternehmen darüber hinaus von den erfolgreichen Ideen der Besten profitieren. Die Unternehmen werden schließlich in ergebnisorientierten Strategieworkshops begleitet.

Nutzen für Unternehmen

Standortbestimmung: Ergebnisse quantitativer und qualitativer Indikatoren bezgl. der Fitness Ihres Unternehmen für die Herausforderungen des demografischen Wandels

Austausch: Fachlich begleitete Austauschveranstaltung mit anderen Unternehmen, um von guten Ideen anderer zu profitieren

Strategieentwicklung: Unterstützung bei der datenbasierten Zielfindung und Strategieentwicklung

Durchführung

Das Projekt wird gemeinsam vom Institut für sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. (ism) und vom Institut für Technologie und Arbeit e.V. Kaiserslautern (ITA) durchgeführt. Das ism verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Bereich Prozessbegleitung und Strategieentwicklung, während das ITA langjährige Erfahrung mit Benchmarking-Ansätzen hat.

Das Projekt wird durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) und das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz gefördert.