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INIOS – Inklusion in Oberschwaben

Laufzeit:

01.03.2014 - 01.02.2017

Ansprechpartner:
Kurzbeschreibung des Projektes:

In "INIOS – Inklusion in Oberschwaben" wird ein regional orientiertes Netzwerkkonzept zur breiten Umsetzung des Inklusionsgedankens mit dem Fokus "Inklusion in Arbeit" entwickelt und umgesetzt. Ziel ist die Schaffung inklusive Lebens- und Arbeitswelten, in denen die Verschiedenheit von Menschen die Regel ist. Die Projektpartner sind davon überzeugt, dass dieser Prozess nicht nur die Zukunftsfähigkeit oberschwäbischer Unternehmen sichert, sondern auch zur Erhöhung der Lebensqualität für alle beiträgt.

Das breit aufgestellte Projektkonsortium besteht neben dem ITA aus der Stadt Ravensburg, dem Landkreis Ravensburg, der IHK Bodensee-Oberschwaben, der Kreishandwerkerschaft Ravensburg, dem Integrationsfachdienst Bodensee-Oberschwaben, den Oberschwäbische Werkstätten gGmbH und der Landesarbeitsgemeinschaft Werkstatträte Baden-Württemberg.

Die Struktur des Projektes folgt vier aufeinander aufbauenden und sich gegenseitig verstärkenden Leitmotiven. Das übergeordnete Leitmotiv 4 hat das benannte Projektziel, inklusive Lebens- und Arbeitswelten in Oberschwaben zu schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Organisationen, Unternehmen und Verwaltungen als wesentliche Gestalter von Lebens- und Arbeitswelten dafür gewonnen werden (Leitmotiv 3). Um diese Organisationen, Unternehmen und Verwaltungen in Richtung Inklusion zu verändern, müssen jedoch auch die Menschen darin „mitgenommen“ werden (Leitmotiv 2). Um aber alle wesentlichen Akteure in Oberschwaben zu erreichen, müssen diese schließlich miteinander vernetzt werden (Leitmotiv 1). Verschiedenste Aktivitäten werden auf den vier Ebenen durch das Projekt initiiert und umgesetzt, jedoch werden auch andere Aktivitäten regionaler Akteure, die eine ähnliche Zielsetzung in Bezug auf Inklusion verfolgen, mit einbezogen.

Eines der ersten regionalen Projektangebote des Projektes nennt sich "Perspektivenwechsel". Darin erhalten Auszubildende in regionalen Betrieben die Möglichkeit, eine Woche in einer Werkstatt für behinderte Menschen oder einer anderen sozialen Einrichtung mitzuarbeiten, und im Gegenzug Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, im Austausch eine Woche in diesen Betrieben mitzuarbeiten. Der große Erfolg der Pilotdurchführung hat dazu geführt, dass schon nach kürzester Zeit 36 weitere Perspektivenwechsel angefragt wurden und sich nun in der Umsetzung befinden.

Das ITA übernimmt in dem Projekt konzeptionelle Aufgaben im Bereich des Aufbaus und des Managements des Netzwerks und unterstützt die Projektpartner im Bereich der Evaluation. Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der "Aktion Mensch".

 

Die Webseite des Projektes in leichter und in schwerer Sprache: Opens external link in new windowwww.inios-rv.de

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