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OPTIMUS-SC - Integrierte Konzepte und Methoden für effektive und effiziente innovationsorientierte Kooperationen

Laufzeit:

01.07.2010 - 31.12.2013

Kurzbeschreibung des Projektes:

Der Cluster MicroTec Südwest war der Sieger des Spitzencluster-Wettbewerbs 2010 im Rahmen der Hightech-Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ziel war, die Weiterentwicklung exzellenter Cluster aus Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern. MicroTec Südwest ist ein Zusammenschluss von über 100 Akteuren aus Wissenschaft und Praxis in der Branche der Mikrosystemtechnik, die eine zentrale Zukunftstechnologie für den Standort Deutschland ist. Neben den Excellence Universitäten Karlsruhe und Freiburg sind auf der Seite der Praxis internationale Spitzenunternehmen wie die Robert Bosch GmbH, Festo AG, Roche Diagnostics oder Carl Zeiss AG im Cluster beteiligt.

Im Rahmen des Spitzenclustervorhabens ist das ITA mit dem Leitprojekt OPTIMUS SC vertreten, welches die unternehmensübergreifenden Innovationsprozesseuntersucht. Ziel ist, Methoden zu erforschen, mit denen Produkte schneller am rasant wachsenden Markt für Mikrosystemtechnik platziert und Risiken des Scheiterns von Innovationen  verringert werden können, da kooperative Innovationsprozesse häufig eine Ineffektivität und Ineffizienz verursachende Schnitt­stellenproblematik zeigen.

Ursache hierfür sind oftmals unabgestimmte Methoden und Vorgehensweisen im Prozess. Dieses Problem wird umso größer, je mehr Partner in einen solchen Prozess eingebunden sind. Insbesondere im Bereich der Hochtechnologie nimmt die Bedeutung von Kooperationsnetzwerken zu, da sich nur mit ihrer Hilfe die aufgrund der Spezialisierung notwendige Zusammenarbeit von Unternehmen angemessen steuern lässt. Hieraus resultieren spezifische Forschungsfragen, für die das Projekt OPTIMUS SC Antworten erarbeiten wird:

  1. die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Produktentstehungsprozess innerhalb eines Unternehmens und über Unternehmensgrenzen hinweg,
  2. die Diskrepanz zwischen technologischer Machbarkeit und wirtschaftlicher Verwertung,
  3. die systematische Umsetzung von Innovationsideen in marktfähige Produkte,
  4. die unzureichende Unterstützung von Innovationsvorhaben durch geeignete Vorgehensweisen und Methoden (fehlende bzw. nicht praktikable Ansätze),
  5. die mangelhafte Akzeptanz von Methoden und Konzepten, welche die Effektivität und Effizienz des Produktentstehungsprozesses absichern sollen.

Das übergeordnete Ziel des Verbundvorhabens liegt darin, die Effektivität und Effizienz von Produktentstehungsprozessen durch die Innovation abgestimmter Prozessstandards und Methoden-Sets dauerhaft zu steigern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung und Ableitung angepasster Einführungs- und Qualifizierungskonzepte. Diese sind unverzichtbar zur Sicherung der Akzeptanz der notwendigen Veränderungen, die wiederum entscheidend dafür sind, dass Prozess- und Methodenstandards dauerhaft in einer Organisation verankert werden können. Vor diesem Hintergrund ergeben sich folgende inhaltliche Forschungsfelder für die Projektarbeit:

- Kooperative Prozesse und Methoden der Produktentstehung
- Wissensmanagement und Kooperationsprozesse im Cluster
- Technologiereifegradbeurteilung
- Begleitende Einführungs- und Umsetzungskonzepte

Die Projekt-Ergebnisse können Sie unter folgendem Link Opens external link in new windowhttp://www.optimus-spitzencluster.de/ einsehen.