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Überbetriebliche Allianzen für altersgerechte Arbeitsbedingungen

Laufzeit:

01.07.2007 - 30.09.2008

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Kurzbeschreibung des Projektes:

Zielsetzung des Forschungsprojektes war die Entwicklung eines regionalen Gesamtkonzeptes, das die Interessenlagen der in dieser Region angesiedelten Unternehmen (und dabei insbesondere von KMU) in Bezug auf den Arbeitskräftebedarf derart verknüpft, dass die Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer gefördert bzw. dauerhaft erhalten bleibt und der wachsende, demographisch bedingte Arbeitskräftemangel durch einen längeren Verbleib der Beschäftigten im Arbeitsleben kompensiert werden kann.

Der Forschungsansatz zur Untersuchung dieses Gesamtkonzeptes beinhaltete folgende Teilaspekte:

  • Erforschung der Voraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung überbetrieblicher Strukturen/Allianzen, die kleine und mittlere Betriebe bei der Erfüllung der Anforderungen des präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie bei der Gesundheitsförderung effektiv unterstützen, um den längeren Verbleib von Arbeitskräften auf - dann gesünderen - Arbeitsplätzen zu fördern.
  • Gewinnung von Erkenntnissen zur Gestaltung regionaler beruflicher Perspektiven für ältere Beschäftigte, die auf Arbeitsplätzen bspw. mit sehr hohem körperlichem und psychischem Verschleiß tätig sind, dort aber nicht bis zum Renteneintrittalter verbleiben können.
  • Wissenschaftliche Analyse der standortspezifischen Bedarfe und, daraus folgend, die Erstellung standortspezifischer und detaillierter Bedarfsprognosen und Anforderungserhebungen bei Anbietern von Arbeitsplätzen mit entsprechend geringeren körperlichen oder psychischen Anforderungen (z.B. qualifikatorische Voraussetzungen, Ausbildungs- bzw. Einarbeitungsbedarfe, Einsatzszenarien für ältere Beschäftigte, Ausschlusskriterien).
  • Untersuchung von Weiterqualifizierungskonzepten für ältere Arbeitnehmer während der Beschäftigungszeit zur berufsbegleitenden Vorbereitung auf den Übergang in eine neue Tätigkeit.

Das Forschungsprojekt wird in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Eisenberg und der Handwerkskammer der Pfalz, Standort Kaiserslautern, durchgeführt und vom Land Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert.

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