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John Deere Werke Mannheim

Laufzeit:

01.02.2009 - 31.07.2012

Ansprechpartner:
Kurzbeschreibung des Projektes:

Das Unternehmen John Deere ist der weltweit größte Hersteller im Bereich der Landtechnik. Hohe Qualität und Zuverlässigkeit zeichnen die produzierten Landmaschinen aus und sind die wichtigste Produktanforderung einer sehr anspruchsvollen Kundschaft. In diesem Zusammenhang ist die Beherrschung der stetig wachsenden Produktkomplexität und Variantenvielfalt sowie der komplexen Prozesslandschaft für die John Deere Werke Mannheim (JDWM) eine zentrale Herausforderung der Zukunft. Das Kooperationsprojekt zwischen den John Deere Werken Mannheim und dem Institut für Technologie und Arbeit (ITA) setzt an dieser Herausforderung an und will einen Beitrag dazu leisten, die zentralen Qualitätsziele des Unternehmens effizient zu erreichen und den hohen Kundenerwartungen gerecht zu werden.

In einem ersten Projektzeitraum von drei Jahren wurden insbesondere Optimierungspotenziale fokussiert. Hauptansatzpunkt war die Analyse von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen in der Phase des Produktentstehungsprozesses sowie in den vor- und nachgelagerten Prozessabschnitten. Hierbei wurde eine ganzheitliche Betrachtungsweise zugrundegelegt, die das Zusammenspiel von Mensch, Technik und Organisation zum Gegenstand hatte. Der ganzheitliche Projektansatz bedingte außerdem, dass alle davon betroffenen bzw. Einfluss nehmenden Stakeholdergruppen integriert wurden. Mit Abschluss der Ursachenanalyse wurden Verbesserungsmaßnahmen sowie nachhaltig wirksame Problemlösungskonzepte entwickelt und umgesetzt. Das Projekt schloss außerdem die Ausarbeitung von Ansätzen zur Wirksamkeitsüberprüfung ein.

Zentrale Handlungsfelder im Projekt waren:

  • Methodenintegration
  • Prozessverbesserungen
  • Mitarbeiterbeteiligung
  • Organisationsentwicklung
  • Umgang mit Komplexität

Das Kooperationsprojekt war ein erster Meilenstein in der anvisierten langfristigen Zusammenarbeit zwischen den John Deere Werken Mannheim und der Technischen Universität Kaiserslautern. Aus der Projektdurchführung hervorgehende Erkenntnisse über weitergehende Optimierungspotenziale werden ggf. in Anschlussprojekten aufgegriffen und bearbeitet.
In den Kooperationsverbund eingeschlossen war außerdem das Centrum für Produktionstechnik Kaiserslautern (CPK) an der TU Kaiserslautern. Zwischen den Projektbeteiligten fand ein regelmäßiger Austausch statt, der einen dauerhaften Erkenntnistransfer sicherstellte.